Radfahren in Oberschleißheim

MVG Rad Station am Schloss

In Oberschleißheim wird das Fahrrad als inner- und überörtliches Verkehrsmittel im Alltag gerne genutzt: Für viele Oberschleißheimer ist es das ideale Verkehrsmittel für den Arbeits- oder Schulweg, für Besorgungen, zum Sport oder zur S-Bahn. Gut so, denn Radfahren ist flächen- und ressourcenschonend, kostengünstig und klimafreundlich, hält gesund und schafft Begegnung. Und: Eine ökologisch verträgliche Nahmobilität fördert die Lebensqualität in unserer Gemeinde!

 

Bitte beachten Sie auch die Dokumente und Links zu aktuellen Planungen (Radschnellwege, etc.) im Download-Bereich am Ende dieser Seite. Aktuelle Meldungen zu Straßensperrungen etc. finden Sie stets auf der Startseite.

 

Im Januar 2021 erhielt Oberschleißheim die Auszeichnung "Fahrradfreundliche Kommune in Bayern".

 

Radwegebeschilderung

Im Rahmen der NordAllianz wurde das gemeindeverbindene Radwegenetz im Jahr 2016 untersucht und die einheitliche Beschilderung (weiß-grüne Schilder) vorgenommen. Die Beschilderung wurde Anfang 2018 für den Ortsbereich Oberschleißheim umgesetzt und wird seitens der Bevölkerung und der Gäste sehr begrüßt.

 

Service

In Oberschleißheim befinden sich zwei Fahrradgeschäfte, die neue/gebrauchte Fahrräder zum Verkauf sowie einen Reparaturservice anbieten:

https://www.louis-fahrraeder.de/

Fahrrad-Reparaturservice des Hans-Scherer-Hauses

 

Fahrradfahren geht in Oberschleißheim auch im Winter problemlos dank des zuverlässigen Winterdienstes des Bauhofs der Gemeinde. Ab 7 Uhr früh sind in der Regel alle befestigten Wege geräumt und gestreut. Die überörtlichen Straßen und Radwege werden durch das Straßenbauamt geräumt. Hier finden Sie den Winterdienstplan in der Gemeinde Oberschleißheim.  

 

Tipps für das Radfahren im Winter 

Der ADFC empfiehlt:

  • Abstand halten
  • Tempo reduzieren
  • in Kurven weder treten noch bremsen, insbesondere bei fester Schneedecke und Glätte
  • lässt sich Bremsen nicht vermeiden, frühzeitig und maßvoll bremsen
  • auf Glatteis Lenkbewegungen vermeiden und ohne bremsen ausrollen
  • Mehr Halt auf der Fahrbahn: Luftdruck im Reifen etwas absenken
  • Wem es zu kippelig wird, kann auch den Sattel etwas absenken - aber nicht für zu lange Zeit, sonst drohen Knieprobleme

 

Radverkehrskonzept der Gemeinde Oberschleißheim

Das 2012 erstmals aufgelegte und 2020 überarbeitetete Radverkehrskonzept der Gemeinde Oberschleißheim hat als Ziel die Förderung des Radverkehrs sowie das Erreichen einer Partnerschaft zwischen Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern: "Miteinander statt Gegeneinander". 

Der Radverkehr in Oberschleißheim wird daher in den verkehrsberuhigten Zonen grundsätzlich auf der Straße geführt.

Entlang der Durchgangsstraßen wurden die Gehwege für Radfahrer freigegeben: Hier sind die Radfahrer zu Gast und sind aufgefordert, entsprechend rücksichtsvoll zu fahren (Tempo anpassen, im Bedarfsfall warten) - was in der Regel auch sehr gut funktioniert. Nähere Informationen siehe „Verkehrszeichen und ihre Bedeutung“

 

Schon im Ortsentwicklungskonzept 2005/2006 war es Ziel, die Nahmobilität in Oberschleißheim zu fördern und auszubauen. Dazu hat die Agenda 21/Projektgruppe Verkehr und Ortsentwicklung zur Bedarfsermittlung eine Haushaltsbefragung zum Jahreswechsel 2009/2010 durchgeführt (Bestandsanalyse der Agenda 21). Die Ergebnisse dienten als Grundlage für das erste Radverkehrskonzept der Gemeinde: Es wurde von acht Mitglieder des Gemeinderates ehrenamtlich, unter Hinzuziehung eines Fachplaners, von 2010-2012 erarbeitet, und im Jahr 2012 im Umwelt- und Verkehrsausschuss verabschiedet. Im Juli 2020 erfolgte eine Aktualisierung unter Einbeziehung neuer Erkenntnisse aus dem bis dato vorliegenden Stand des Verkehrsentwicklungsplans der Gemeinde Oberschleißheim. 

 

Umgesetzte Punkte des Konzeptes:

 - Einrichtung eines Arbeitskreises zur Förderung des Radverkehrs (seit 2012)

 - Artikelserie in den Oberschleißheimer Gemeindenachrichten zu Verkehrszeichen und deren Bedeutung,

 - Fahrradabstellplätze in der Rotdornstraße am nördlichen Zugang zur S-Bahn,

 - Beitritt zur "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern"Logo Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern

 - Teilnahme an der Aktion "Stadtradeln"

- Vorbereisung  sowie Hauptbereisung (Nov. 2019) der AGFK für Auszeichnung "Fahrradfreundliche Kommune"

 -Bestellung eines Fahrradbeauftragten (seit 2015)

- eigene Radspur auf der Mittenheimer Brücke  (Steigspur fürs Bergauffahren)

 

MVG Rad Landkreis: Auch Oberschleißheim ist dabei 

Seit März 2019 ist Oberschleißheim Mitglied beim Projekt MVG Rad Landkreis. Das Mietradsystem der Landeshauptstadt München wurde damit auch auf das Landkreisgebiet erweitert. Oberschleißheim bietet dafür aufgrund der Nähe zur Landeshauptstadt und der vielen touristischen Attraktionen sowie öffentlichen Einrichtungen und nicht zuletzt des Campus Oberschleißheim ideale Voraussetzungen.

 

An folgenden fünf Mietradstationen im Ortsbereich finden Sie stets MVG Räder zum Entleihen:

  • S-Bahnhof Oberschleißheim, Mittenheimer Straße
  • Schloss Schleißheim, Max-Emanuel-Platz
  • Flugwerft Schleißheim, Effnerstraße
  • Campus Oberschleißheim, Veterinärstraße/Sonnenstraße
  • Mittenheim, Am Bruckmannring

Das Entleihen und Bezahlen funktioniert ganz einfach via App auf dem Handy.

 

Projekt: Gemeindeverbindender Radweg entlang der S1  

 

Bild Radweg S1 Logo Antrag

Im Sommer 2019 wurde eine Machbarkeitsstudie für einen interkommunalen Radweg entlang der Trasse der S1 von München über Oberschleißheim, Unterschleißheim, Eching, Neufahrn bis Freising gestartet. Ziel ist es, eine durchgehende, asphaltierte, gut nutzbare Radwegeverbindung auf dieser wichtigen Relation für Alltagsradler (und solche, die es noch werden wollen), zu schaffen.

Das Projekt geht zurück auf einen Antrag der Grünen-Fraktionen der Gemeinden OSH bis Eching. 

Die Studie steht kurz vor der Verabschiedung. 

 

 

Kontakt: Fahrradbeauftrager: Dr. Casimir Katz

E-Mail: Fahrradbeauftragter@oberschleissheim.de )

Der ehrenamtliche Fahrradbeauftragte ist Ansprechpartner für Belange des Radverkehrs und Schnittstelle zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung. Er vertritt die Interessen der Fahrradfahrer und ist ebenfalls Koordinator des Arbeitskreises zur Förderung des Radverkehrs.

 

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